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200. Geburtstag von Friedrich Engels am 28.11.2020: Virtuelle Formate machen es möglich!

Presseinformation 09.11.2020

Die Corona-Pandemie und die aktuellen Kontakteinschränkungen wir-ken sich auch auf das Engelsjahr 2020 aus:
Alle Präsenztermine, die für den 200. Geburtstag von Friedrich Engels am 28. November 2020 ge-plant waren, müssen leider abgesagt werden.
Dies betrifft die Wiederer-öffnung des umfangreich sanierten Engels-Hauses mit dem internatio-nalen Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS, das Bürgerfest im Engelsgarten sowie die Abendveranstaltung im Opernhaus.
Doch der 200. Geburtstag des berühmtesten Sohnes der Stadt Wuppertal wird trotzdem gefeiert:
Dafür wurden extra virtuelle Formate entwickelt. So sind beispielsweise ein virtueller Rundgang durch das frisch sanierte Engels-Haus mit der neu installierten Dauerausstellung sowie Video-Ge-burtstagsgrüße geplant.
Auch das partizipative Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS wird am 28. November vorerst virtuell zu sehen sein: Das Banner mit den 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen wird auf engels2020.de veröffentlicht.
Hinter jedem der 200 Porträtfo-tos verbirgt sich ein Geburtstagsgruß und eine persönliche Botschaft der/des Abgelichteten an Friedrich Engels – ein Klick auf das jeweilige Porträtfoto genügt.
Die Fotos und Videos sind ab dem 28. November 2020 auf engels2020.de zu finden und bleiben auch über das Engelsjahr hinaus abrufbar.
Die eigentlich für den 28. November 2020 geplante Wiedereröffnung des Engels-Hauses und die damit verbundene Enthüllung des Kunstpro-jektes INSIDE OUT ENGELS – die Frontfassade des historischen Gebäudes soll mit einem imposanten, 10 mal 16 Meter großen Banner mit 200
Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen verhüllt werden – muss ins nächste Jahr verschoben werden.
Daran ist die Hoffnung geknüpft, dass dann möglichst viele Bürger*innen an dem feierlichen Ereignis teilnehmen können.
Da bereits während des Lockdowns im Frühjahr und nun auch in der aktuellen Corona-Phase mehrere Engels2020-Veranstaltungsformate ins nächste Jahr verschoben werden mussten, wird das Projektbüro Engels2020 in den kommenden Wochen eine neue Dra-maturgie für das Jahr 2021 erarbeiten.
Engels2020 digital
Damit der November zwar kontaktfrei, aber nicht Engels-frei bleibt, haben zahlreiche En-gels2020-Akteure ihre Formate in die digitale Welt verlegt.
Auf der Engels2020-Website werden alle virtuellen Formate gebündelt und ständig erweitert:
https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/meldungen/digitale-angebote-in-corona-zeiten.php

Zu den digitalen Inhalten zählen unter anderem:
 90-minütiger Dokumentarfilm des Medienprojektes über die Bedeutung der Ar-beit für das Leben
 Online-Lesung des Wuppertaler Schauspielers Olaf Reitz des richtungsweisenden Textes „Manifest der kommunistischen Partei“ auf der Bühne des Wuppertaler Opernhaus
 Tanzlern-Video der „Roten Socken“
 virtueller Besuch der Ausstellung „Mensch Engels!“ der Stadtbibliothek Wupper-tal
 Online-Lesungen aus dem Friedrich Engels-Roman "Und morgen eine neue Welt"
 alle eingereichten Essays zu dem Wettbewerb der börse "Friedrich Engels - vor-gestern, gestern, morgen?"
 Podcasts der Politischen Runde der Bergischen VHS sowie der Veranstaltungs-reihe „Engels neu denken“
 (Video-)Einblicke in das Projekt „when robots make art“ des Wuppertaler Bild-hauers Eckehard Lowisch

Aktuelle Informationen zu Engels2020 gibt es online unter: www.engels2020.de


Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Christoph Grothe,
Projektgeschäftsführer Engels2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Wiedereröffnung des Kontor 91 wird verschoben

Presseinformation 28.10.2020

Die ursprünglich für Donnerstag, 29. Oktober 2020, geplante Wiederer-öffnung des Kontor 91 (Werth 91), Standort des MIK Museum Industrie-kultur Wuppertal mitten in der Barmer Innenstadt, muss aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Ab wann die Sonderausstellung „Blicke in die Ver-gangenheit – Wuppertal auf historischen Fotografien“ besucht werden kann, wird noch bekannt gegeben.

Alle aktuellen Informationen zum MIK Museum Industriekultur Wupper-tal gibt es hier: www.mik-wuppertal.de


Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Zentrums für Stadtgeschichte und Industriekultur

Tel.: 0202/563-6498

E-Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de


Kontor 91 ab 29. Oktober wieder geöffnet: Neue Sonderausstellung zeigt historische Stadtfotografien

Presseinformation 27.10.2020

Das Kontor 91 (Werth 91), Standort des MIK Museum Industriekultur Wuppertal mitten in der Barmer Innenstadt, wird am Donnerstag, 29. Oktober 2020, um 10.00 Uhr mit einer neuen Sonderausstellung zur
Stadtgeschichte Wuppertals wiedereröffnet. Der Eintritt zu der Schau „Blicke in die Vergangenheit – Wuppertal auf historischen Fotografien“ ist kostenfrei.
Historische Fotografien aus der Sammlung des Stadtarchivs Wuppertal zeigen faszinierende Blicke auf Barmen und Elberfeld.
Diese alten Stadtansichten ermöglichen einen Spaziergang durch das historische Wuppertal um 1900.
Gezeigt werden unter anderem die ehemaligen Stadttheater, Marktplätze sowie Fotografien der Schwebebahn und der Bahnhöfe von einst.
Ergänzt wird die Sonderausstellung durch Modelle der Wuppertal-Achse e.V., die als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurden.
Zu sehen gibt es zum Beispiel ein beeindruckendes Modell der Stadthalle.

Sobald es der Inzidenzwert der Corona-Pandemie zulässt, werden Gruppenführungen durch die Ausstellung „Blicke in die Vergangenheit – Wuppertal auf historischen Fotografien“ angeboten.
Gleiches gilt für die museumspädagogischen Programme für Schüler*innen im Kontor 91.

Die Sonderausstellung im Kontor 91 ist bis Mitte nächstes Jahres zu sehen, die folgenden Öffnungszeiten gelten zunächst bis zum 28.11.2020:

Montag bis Freitag: 9.00 bis 17.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag: geschlossen

Der Zugang zum Kontor 91 ist barrierefrei.

Bitte beachten Sie die corona-bedingten Hygieneschutzmaßnahmen:

Begrenzung der sich gleichzeitig in dem Ausstellungsraum aufhaltenden Besucher auf 12 Personen.
Mundschutzpflicht für Besucher.
Bitte folgen Sie dem Rundgang.

Alle aktuellen Informationen zum MIK Museum Industriekultur Wuppertal gibt es hier:
www.mik-wuppertal.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
E-Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


INSIDE OUT ENGELS zum 200. Geburtstag: 200 Menschen wurden für Fotoshooting ausgewählt

Presseinformation 09.10.2020

Der Startschuss für das Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS von Kuratorin Valentina Manojlov ist gefallen: Innerhalb weniger Tage haben sich knapp 250 Wuppertalerinnen und Wuppertaler angemeldet, um am
28. November 2020 – pünktlich zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels –  mit ihrem Gesicht auf einem Banner auf der Frontseite des wiedereröffneten Engels-Hauses zu sehen zu sein. Auf einer fassadenhohen, 10 mal 16 Meter großen Stoffbahn wird ein Mosaik aus individuellen Schwarz-Weiß-Porträtfotos von 200 Bürger*innen gedruckt, die mit ihren ganz persönlichen Botschaften ihre Gedanken an Wuppertals berühmtesten Sohn teilen. Nun hat das Projektbüro Engels2020 von allen eingereichten Botschaften an Friedrich Engels die stärksten ausgewählt und 200 Menschen zum Fotoshooting am 9. und 10. Oktober eingeladen.

„Mit unserer Teilnahme am INSIDE OUT PROJECT (IOP) holen wir eines der größten partizipativen Kunstaktionen der Welt nach Wuppertal. Dadurch wird das Engelsjahr auf eine neue Wahrnehmungsebene gehoben: Nicht nur hier vor Ort in Wuppertal, sondern weltweit verschafft es 200 Botschaften aus der Stadt internationales Gehör. Das Engels-Haus wird zum Erinnerungsort in unseren Köpfen, auch wenn das Engelsjahr vorbei und das Kunstwerk abgebaut ist“, erklärt Kulturdezernent Matthias Nocke.

„Es geht darum, Friedrich Engels ins Hier und Jetzt zu holen – jenseits von Fakten, Zahlen und geschichtlichen Hintergründen. Ihn in einen modernen, zeitgenössischen Kontext zu setzen, die Aufmerksamkeit aller Generationen und das altersübergreifende Interesse daran zu wecken, sich mit der Person Engels und der Frage, was er heute bedeutet und wer er heute wäre, auseinanderzusetzen“, erklärt Kuratorin Valentina Manojlov die Idee hinter dem Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS.

Bildgewaltige Aufmerksamkeit für die Person Engels

„Wir sind froh und stolz, ein Kunstprojekt des international bekannten französischen Street-Art-Künstlers JR hier in Wuppertal durchzuführen. Mit INSIDE OUT ENGELS erzeugen wir eine bildgewaltige Aufmerksamkeit für die Person Engels und schaffen eine Verbindung zwischen den Wuppertaler*innen und dem Engels-Haus“, fasst Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels2020, zusammen.

„Überraschend war die Bandbreite der persönlichen Botschaften der Teilnehmer*innen zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels: Diese reichten von kurzen, persönlichen Nachrichten bis hin zu tiefergehenden inhaltlichen Auseinandersetzungen mit dem berühmtesten Sohn der Stadt“, berichtet Grothe. Die Fotos der 200 Teilnehmer*innen werden gemeinsam mit den Botschaften an Friedrich Engels auf der Engels2020-Website (www.engels2020.de) sowie auf der Homepage vom INSIDE OUT PROJECT (www.insideoutproject.net) veröffentlicht.

Hintergrundinfos zum INSIDE OUT PROJECT

Das internationale INSIDE OUT PROJECT (IOP) wurde von dem französischen Street-Art-Künstler und Fotografen JR (www.jr-art.net), einem der gefragtesten Gegenwartskünstler der Welt, initiiert. Dabei sind bereits über 360.000 Porträts in 142 Ländern entstanden: Es ist eines der größten partizipativen Kunstprojekte der Welt.

Wuppertal war schon einmal Teil des INSIDE OUT PROJECT: Im Oktober 2014 wurden die Porträtfotos von 674 Wuppertalerinnen und Wuppertalern an die Fassade des ehemaligen Weinkontors an der Friedrich-Ebert-Straße 191 geklebt. Diese aufsehenerregende Aktion ist seither das weltweit sichtbare Titelbild auf der Homepage vom INSIDE OUT PROJECT (www.insideoutproject.net). Das Kunstprojekt nach Wuppertal geholt hatte seinerzeit Valentina Manojlov im Rahmen ihres Konzepts street-a-tag (www.street-a-tag.de): Sie ist jetzt – sechs Jahre später – auch der Kopf hinter INSIDE OUT ENGELS.

INSIDE OUT ENGELS wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Aktuelle Informationen zu Engels2020 gibt es online unter:
www.engels2020.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Valentina Manojlov (street-a-tag), Kuratorin der Kunstaktion
Tel.: 0179/4691994
Mail: street-a-tag@gmx.de

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de
 


MIK Museum für Industriekultur Wuppertal: Neuer Name und neues Logo für Historisches Zentrum

Presseinformation 9.10.2020

Der Stadtbetrieb Historisches Zentrum Wuppertal benennt sich in Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur um und stellt das neue Logo seiner Museumsstandorte vor. Die Museen des Stadtbetriebs werden zukünftig unter dem Namen MIK Museum für Industriekultur Wuppertal gebündelt. Den Namen der einzelnen Museumsstandorte wird ab sofort das Kürzel MIK vorangestellt: MIK Frühindustrialisierung, MIK Engels-Haus, MIK Bandwebermuseum, MIK Manuelskotten und MIK Kalktrichterofen.

„Die Bezeichnung ‚Historisches Zentrum Wuppertal‘ hat in der Vergangenheit in vielerlei Hinsicht für Verwirrung gesorgt: Einerseits ist damit der Stadtbetrieb gemeint, der organisatorisch das Stadtarchiv und die industriekulturellen kommunalen Museen umfasst, andererseits wird der Begriff gerne für das historische Gebäudeensemble am Engelsgarten verwendet – vor allem für das Engels-Haus und das Museum für Frühindustrialisierung. Touristen vermuten dagegen, dass es sich bei dem Historischen Zentrum um eine typische historische Altstadt handelt. Regelmäßig tritt diese Ungenauigkeit zutage und verunsichert und enttäuscht die an historischen Gebäuden und einem historischen Stadtkern interessierten Besucher“, erklärt Dr. Lars Bluma, Leiter des Stadtbetriebs, die Gründe für die Namensänderung. Der Stadtrat habe deshalb Ende 2019 beschlossen, dass der Stadtbetrieb Historisches Zentrum in Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur umbenannt wird. Diese Bezeichnung drückt nun sehr prägnant das Aufgabengebiet des Wuppertaler Stadtbetriebs aus.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Umbenennung war zusätzlich die Zusammenfassung der einzelnen Museumsstandorte, die das Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur betreibt (Engels-Haus, Museum für Frühindustrialisierung, Manuelskotten, Bandwebermuseum, Kalktrichterofen), unter einer gemeinsamen Dachmarke. „Eine einheitliche Namensgebung für die Museumsstandorte hatte dabei oberste Priorität. Der Vorschlag, die Museen des Stadtbetriebs zukünftig unter dem Namen MIK Museum für Industriekultur Wuppertal zu führen, hat Kulturausschuss und Stadtrat überzeugt“, so Bluma. Den Namen der einzelnen Museumsstandorte wird nun das Kürzel MIK vorangestellt, sodass ersichtlich wird, dass diese inhaltlich und organisatorisch zusammengehören.

Nun stand die Aufgabe an, ein Logo für das MIK Museum für Industriekultur Wuppertal zu entwickeln, welches eine starke Präsenz ausstrahlt, ein durchgängiges Erscheinungsbild realisiert und dabei trotzdem die Unterscheidung der einzelnen Museumsstandorte ermöglicht. Mit iwp (Illigen Wolf Partner) wurde ein erfahrenes Wuppertaler Gestaltungsbüro für die Logoentwicklung beauftragt. Das Ergebnis ist ein Logo von ausgesprochener Präsenz und Klarheit mit einem hohen Wiedererkennungswert. Die Abkürzung MIK wird gestalterisch in den Vordergrund gestellt. Ein vom MIK-Endbuchstaben K abgeleiteter blauer Pfeil erinnert an das international bekannte Symbol für Start/Play. Das MIK-Logo spielt damit konsistent auf den Start der Industrialisierung im Wuppertal an.

In den nächsten Wochen wird die Umbenennung des Stadtbetriebs und dessen Museumsstandorte umgesetzt. Die Homepage wird dabei ebenfalls gestalterisch weiterentwickelt und das Designelement des blauen Pfeils aus dem MIK-Logo aufgenommen. Schritt für Schritt werden alle Druckerzeugnisse angepasst und das neue Logo erhalten. Wer aufgepasst hat, wird schon beim Vorbeifahren am Engelspavillon die Verwendung des MIK-Logos auf dem Banner zur Wiedereröffnung des Engels-Hauses entdeckt haben.  

Alle aktuellen Infos zum MIK Museum für Industriekultur Wuppertal gibt es hier im Internet:
www.mik-wuppertal.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

  • Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
    Tel.: 0202/563-6498
    Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Restauriertes Engels-Haus: Einmaliges Referenz-objekt für den Denkmalschutz in Deutschland

Presseinformation 06.10.2020

Es ist eines der wichtigsten Gebäude der Stadt Wuppertal: Das denkmalgeschützte Engels-Haus – das Haus des Großvaters von Friedrich Engels – wird pünktlich zum 200. Geburtstag des Mitbegründers des Sozialismus am 28. November 2020 nach aufwendiger Sanierung und funktionaler Ertüchtigung wiedereröffnet. Der Termin gehört zu den großen Highlights des Engelsjahres. Inzwischen sind die umfangreichen Restaurierungsarbeiten im und am Gebäude abgeschlossen, in den kommenden Wochen wird die neu konzipierte Dauerausstellung installiert.

„Bei der Sanierung und Restaurierung des Engels-Hauses handelt es sich um ein einmaliges Referenzobjekt für den Denkmalschutz in Deutschland. Wegen der besonderen Bedeutung des Gebäudes wurde im November 2016 eine umfangreiche Bauforschung durchgeführt – die erste in Wuppertal überhaupt“, erläutert Dr. Hans-Uwe Flunkert, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal.

Dabei begutachteten Restauratoren Stein und Raumfassung (Putz und Stuck), Holz (Fachwerk, Fenster, Treppen), Tapeten sowie Metall (Geländer und Gitter). In Zusammenarbeit mit den Restauratoren, der Unteren Denkmalbehörde und dem Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) erstellte das auf Denkmalschutz spezialisierte Architekturbüro Hebgen ein ausführliches Gutachten über das in Fachwerkbauweise mit Lehmausfachungen und Lehmputz errichtete und mit Schiefer verkleidete Haus. „Die Bauforschung ergab, dass das Engels-Haus seit seiner Errichtung im Jahr 1775 bis zu seiner Eintragung in die Denkmalliste 1992 mehrere zum Teil tiefgreifende Umbauphasen erlebt hat. Weil es sich beim Engels-Haus um ein typisches Beispiel für ein großbürgerliches Fachwerkwohnhaus des bergischen Spätbarocks handelt, zielt die Grundausrichtung der Sanierung und Restaurierung insbesondere auf den Zustand nach dem ersten großen Umbau um 1800 ab. Wobei auch spätere Sanierungsphasen bei der Gebäuderestaurierung berücksichtigt wurden. Das Engelshaus wurde aus denkmalpflegerischer Sicht vorbildlich saniert“, fasst Markus Truskawa von der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Wuppertal die Arbeit der vergangenen Monate zusammen. Und fügt hinzu: „Die Erkenntnisse der fundierten Grundlagenforschung haben zum Beispiel dazu geführt, dass wieder historische Materialien wie Farben und Putze verwendet wurden. Insbesondere die Verwendung von modernen Lehmbaustoffen und Leinölfarben führen zu einem tollen Raumklima, das nicht nur extrem nachhaltig ist, sondern welches die Besucher sicherlich erfühlen und erleben werden. Wuppertal kann stolz sein auf ein derart überregional bedeutsames Baudenkmal!“

Wertvolle Tapete im Musikzimmer freigelegt

Seit 2018 liefen umfangreiche Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im und am Gebäude – durchgeführt von Betrieben, die noch die entsprechenden traditionellen Handwerkstechniken beherrschen: Dach und Fassaden wurden neu verschiefert; Fenster und Fensterläden wurden restauriert; historische Holzbauteile wie Türblätter und -zargen, Fußleisten und Treppe wurden neu aufgearbeitet; Natursteinsockel und Gewölbe des Gebäudes wurden gereinigt und mit einer Schutzschicht versehen. Das Parkett wurde Stück für Stück nummeriert, aufgenommen, aufbereitet und wieder eingesetzt. Selbst als die Arbeiten schon in vollem Gange waren, hielt das Engels-Haus noch positive Überraschungen parat: So wurde zum Beispiel während der großflächigen Abtragung von Schichten im Musikzimmer im Erdgeschoss eine dort nicht vermutete wertvolle Tapete freigelegt, die nun mit einer Schutzschicht versehen und zu einem kleinen Teil zu sehen ist.

Am 28. November 2020 wird das Engels-Haus als Museumsstandort wiedereröffnet und dann als ein Standort des Museums für Industriekultur offiziell den Namen MIK Engels-Haus tragen. „In der neu konzipierten Dauerausstellung wird Leben und Werk des berühmtesten Sohns Wuppertals gezeigt und ein faszinierender Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie Engels gegeben. Besonders bemerkenswert sind hier das Musikzimmer der Familie Engels mit aufwendigen Stuckarbeiten sowie das repräsentative Tapetenzimmer, dessen farbige Darstellung von Fluss- und Küstenlandschaften bis heute beeindrucken“, gibt Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal, einen Ausblick. Neben der (Bau-)Geschichte des Gebäudes werden in Zukunft im Engels-Haus auch authentische Möbel wie zu Lebzeiten Engels‘ zu sehen sein. Zudem können einige Exponate aus der Engels-Sonderausstellung (15. Mai bis 20. September in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend) – wie beispielsweise das Taufkleid von Friedrich Engels – ab 28. November 2020 in der neuen Dauerausstellung betrachtet werden.

Insgesamt 789 Quadratmeter Grundfläche

Das Museum wird das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss belegen, die Räume in der Mansarde und im Dachgeschoss werden für Büros des Historischen Zentrums Wuppertal genutzt. Der Gewölbekeller kann vereinzelt im Rahmen der Museumsnutzung, zum Beispiel für Führungen, genutzt werden. 

Die Kosten für die Bauforschung belaufen auf sich auf etwa 500.000 Euro, für die Sanierung und Restaurierung wurden rund 3,8 Millionen Euro veranschlagt. Gefördert wird die neukonzipierte Dauerausstellung im Engels-Haus vom Landschaftsverband Rheinland. 

Links zu weiteren Informationen:

https://www.wuppertal.de/microsite/gmw/gebaeude_erleben/aktuelle_projekte/engels-haus.php

www.mik-wuppertal.de

Aktuelle Informationen zum Veranstaltungsjahr Engels2020 gibt es online unter:
www.engels2020.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

 


Ab sofort erhältlich: Engels2020-Flyer mit allen Oktober-Terminen

Presseinformation 01.10.2020

Um bei den zahlreichen Veranstaltungen rund um das Engelsjahr einen besseren Überblick zu bekommen, erscheinen ab sofort Monatsflyer. Dass die verschiedenen Veranstaltungsformate im Oktober so vielfältig sind wie Friedrich Engels selbst, zeigt ein Blick in den Flyer: Von der Premiere des Theaterstücks „Die Weber“ (2.10. im Opernhaus) über die Engels-Licht-Video-Show im Gaskessel, Vorträge & Diskussionsrunden („Engels neu denken“ am 7.10. und 29.10. sowie die „Politische Runde“ der VHS am 5.10. und 26.10.) bis hin zu Filmvorführungen („Arbeitswelten“ mit Live-Orchester am 11.10. im Cinemaxx; „Oh Karl“ am 16.10. im Freibad Mirke), Lesungen und Konzerten. Zudem gibt es weiterhin Stadtführungen mit verschiedenen Themenschwerpunkten rund um Friedrich Engels, die kostenlose interaktive Straßenrallye „Klassenkampf – Wem gehört die Stadt?!“ sowie die bewegte Lichtinstallation „Engels ins Licht“ mit historisch biografischen Porträts von Friedrich Engels, programmatischen Zitaten und Pop-Art-Satire auf dem Gebäude der Bergischen Volkshochschule (Auer Schulstraße 20).

Inzwischen sind die drei Wandbilder mit Friedrich Engels in überdimensionaler Größe auf Wuppertaler Häuserfassaden fertig: Zu sehen ist das Projekt „Engels‘ Weltbild“ der beiden Künstler Martin Heuwold und Kolja Kunstreich in der Gutenbergstraße/ Ecke Senefelderstraße, in der Hünefeldstraße 58 und an der „Cotton Factory“ in der Uellendahler Straße 29. Auch die Friedrich-Engels-Hotline ist weiterhin unter der Rufnummer 0202 / 25 18 58 18 erreichbar – bei der Revolutionsseelsorge können Anrufer ihre Sorgen, Ängste und Probleme mit Engels teilen.

Aktuell wird der Oktober-Flyer an allen wichtigen Wuppertaler Anlaufstellen verteilt – unter anderem bei Wuppertal-Touristik, bei der KulturKarte, in den Rathäusern Barmen und Elberfeld sowie in den Bibliotheken. Der Faltflyer ist zudem zeitnah bei den beteiligten Engels2020-Akteuren wie Von der Heydt-Museum, Opernhaus, Gaskessel, Bergische VHS, börse und Färberei zu finden. Hinzu kommen diverse Buchhandlungen und KinosDas Oktober-Programm gibt es auch online auf der Engels2020-Website zum Download:
https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/medien/bindata/Engels2020_Flyer_Oktober2020.pdf

Aktuelle Informationen zu allen Engels2020-Veranstaltungen gibt es online unter: www.engels2020.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:
 

  • Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
    Tel.: 0202/563-6730
    Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de
  • Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
    Tel.: 0202/563-6366
    Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

Termine für Engels-Stadtführungen bis Ende des Jahres

Presseinformation 01.10.2020

Das Interesse ist groß, die Gruppen sind oft ausgebucht:
Nun stehen weitere Termine bis Ende des Jahres für die Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums Wuppertal fest.
Insgesamt werden fünf Stadtführungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten über Friedrich Engels und sein Wirken in seiner Geburtsstadt Wuppertal angeboten.

Alle Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums im Überblick:

Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um den Engelsgarten"

Oktober: 3./10./ 17./24. und 31.10.2020 – jeweils 14.00 Uhr
November: 7./14./21.11.2020 – jeweils 14.00 Uhr
           zusätzlich am  29.11.20 um 10.00 Uhr
Dezember: 5.12.2020 – 14.00 Uhr

"Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld"

Oktober:     18. – 14.00 Uhr
November: 1.11. und 22.11.2020 jeweils um 14.00 Uhr
                  28.11.2020 um 13.00 Uhr
                  29.11.2020 um 16.00 Uhr

"Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal"

Oktober:    11./25.10.2020 – jeweils 14.00 Uhr
November: 08.11.2020 um 14.00 Uhr und am
                  28.11.2020 um 10.00 und 16.00 Uhr

„Mit Friedrich Engels über den Unterbarmer Friedhof“

Sonntag, 04.Oktober 2020, Beginn: 14.00 Uhr
Sonntag, 29.November2020, Beginn: 13.00 Uhr

„Engels und die Elberfelder Arbeiterbewegung“

Sonntag, 15. November 2020, Beginn: 14.00 Uhr
Sonntag, 06. Dezember 2020, Beginn: 14.00 Uhr

Die Teilnahme an einer Stadtführung kostet pro Person 8 Euro.
Aufgrund der hohen Nachfrage werden die drei regelmäßigen Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums,
– "Herkunft und Familie von Friedrich Engels
-  Erkundung rund um den Engelsgarten",
- "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld"
- "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal" – zeitgleich für zwei Gruppen angeboten.
Somit können insgesamt bis zu 18 Interessierte – es gilt weiterhin die Begrenzung auf 9 Teilnehmer pro Stadtführungsgruppe – mehr über Friedrich Engels erfahren.
Die Teilnahme an einer Stadtführung erfolgt ausschließlich mit vorher gebuchtem Ticket über Wuppertal Live (Vorverkaufsstellen oder www.wuppertal-live.de/User/888;
Buchung kann bis zum Vortag um 16 Uhr erfolgen). Tickets können nicht vor Ort beim Stadtführer gekauft werden!
Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz kann während der Stadtführung abgenommen werden (Bedingung: Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmern wahren).

Die Stadtführungen „Herkunft und Familie von Friedrich Engels“, "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" und "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal“ können auch als individuelle Führungen für Gruppen gebucht werden.
Die maximale Teilnehmeranzahl beträgt hierbei neun Personen. Die Kosten betragen 90 Euro je Gruppe.
Termine können nach Absprache beim Ankerpunkt vereinbart werden:
Tel.: 0202/563–4375, Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Die drei oben genannten Gruppenführungen werden auch in englischer, in französischer und in spanischer Sprache angeboten.
Die Kosten betragen 120 Euro je Gruppe.

Weitere Infos zu allen Engels2020-Stadtführungen gibt es online:

www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/stadtfuehrungen.php

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Reiner Rhefus, Historisches Zentrum
Tel.: 0202/563-6866
Mail: reiner.rhefus@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 


INSIDE OUT ENGELS: 200 Gesichter zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels - jede/r Wuppertaler*in kann mitmachen!

Presseinformation 22.09.2020

Die Anmeldung zu INSIDE OUT ENGELS ist beendet.

200 Menschen aus Wuppertal werden am 28. November 2020 für den 200. Geburtstag von Friedrich Engels zu einem Gesamtkunstwerk – das ist die Idee hinter dem Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS von Kuratorin Valentina Manojlov. Denn das Engels-Haus wird nicht nur pünktlich zu Friedrich Engels‘ 200. Geburtstag am 28. November 2020 nach umfangreichen Sanierungsarbeiten offiziell wiedereröffnet, sondern auch verhüllt: An der Frontfassade des Gebäudes wird eine in einem riesigen Rahmen gespannte Stoffbahn angebracht, die Platz für ein Mosaik aus individuellen Schwarz-Weiß-Porträtfotos von 200 Wuppertalerinnen und Wuppertalern bietet, die mit ihren ganz persönlichen Engels-Botschaften ihre Gedanken an Wuppertals berühmtesten Sohn teilen. Im Vordergrund des etwa 10 mal 16 Meter großen Banners schwebt ein großer transparenter Kopf des jungen Friedrich Engels. Pünktlich zur Wiedereröffnung des Engels-Hauses am 28. November wird das Kunstobjekt dann wie ein Vorhang geöffnet und gibt den Blick auf das frisch sanierte Gebäude frei.

„Ich finde die Idee, Wuppertalerinnen und Wuppertaler bei der Wiedereröffnung des Engels-Hauses einzubeziehen, großartig. Jeder kann Teil dieser Aktion werden und seine Gedanken zu Friedrich Engels formulieren“, fasst Oberbürgermeister Andreas Mucke die Idee der Verhüllungsaktion zusammen.

„Wir wollen mit der Partizipation an dem weltweiten INSIDE OUT PROJECT (IOP) des international bekannten französischen Street-Art-Künstlers JR eine bildgewaltige Aufmerksamkeit für die Person Engels erzeugen und eine Verbindung zwischen den Wuppertaler*innen und dem Engels-Haus schaffen“, erklärt Kulturdezernent Matthias Nocke.

 „Friedrich Engels in die heutige Zeit transformiert – das macht neugierig auf die neu konzipierte Dauerausstellung im Engels-Haus. Ich freue mich schon darauf: Engels kommt wieder nach Hause! Die Schau wird Leben und Werk des berühmten Wuppertalers zeigen und einen faszinierenden Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie Engels geben“, verrät Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums.

„Es geht darum, Friedrich Engels ins Hier und Jetzt zu holen – jenseits von Fakten, Zahlen und geschichtlichen Hintergründen. Ihn in einen modernen, zeitgenössischen Kontext zu setzen, die Aufmerksamkeit aller Generationen und das altersübergreifende Interesse daran zu wecken, sich mit der Person Engels und der Frage, was er heute bedeutet und wer er heute wäre, auseinanderzusetzen“, erläutert Kuratorin Valentina Manojlov das Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS. Durch die Partizipation am INSIDE OUT PROJECT, einem der größten Kunstprojekte der Welt, wird laut Kuratorin Manojlov das Engelsjahr 2020 auf eine neue Wahrnehmungsebene gehoben: „Und das nicht nur hier vor Ort in Wuppertal, sondern weltweit verschafft es 200 Botschaften aus der Stadt internationales Gehör. Das Engels-Haus wird zum Erinnerungsort in unseren Köpfen, auch wenn das Engelsjahr vorbei und das Kunstwerk abgebaut ist.“

Jeder kann mitmachen - Update vom 1. Oktober 2020: Anmeldungsphase ist beendet

200 Menschen haben die Chance, Teil dieses außergewöhnlichen Kunstprojektes INSIDE OUT ENGELS zu werden. Die Anmeldung zu INSIDE OUT ENGELS ist beendet. Teilnahmebedingungen und die Online-Anmeldung gibt es auf: insideoutprojectengels.engels2020.de

Neben dem Porträt soll jede/r Teilnehmer/in ihre/seine persönliche Botschaft an die Person Friedrich Engels formulieren: Welche Rolle würde Engels heute spielen? Wo würden Sie ihn wirken sehen? Was würden Sie ihm wünschen? 200 Teilnehmer mit den stärksten Botschaften werden zu einem Fotoshooting eingeladen.

Wer auf der fassadenhohen Stoffbahn vor dem Engels-Haus abgebildet sein möchte, sollte sich den 9. und 10. Oktober vormerken: An diesen beiden Tagen werden die Fotos in Barmen aufgenommen. Details wie Uhrzeit und Ort werden den Teilnehmern noch bekannt gegeben.

Hintergrundinfos zum INSIDE OUT PROJECT

Das internationale INSIDE OUT PROJECT (IOP) wurde von dem französischen Street-Art-Künstler und Fotografen JR (www.jr-art.net), einem der gefragtesten Gegenwartskünstler der Welt, initiiert. Dabei sind bereits über 360.000 Porträts in 142 Ländern entstanden: Es ist eines der größten partizipativen Kunstprojekte der Welt.

Wuppertal war übrigens schon einmal Teil des INSIDE OUT PROJECT: Im Oktober 2014 wurden die Porträtfotos von 674 Wuppertalerinnen und Wuppertalern an die Fassade des ehemaligen Weinkontors an der Friedrich-Ebert-Straße 191 geklebt. Diese aufsehenerregende Aktion ist seither das weltweit sichtbare Titelbild auf der Homepage vom INSIDE OUT PROJECT (www.insideoutproject.net). Das Kunstprojekt nach Wuppertal geholt hat seinerzeit Valentina Manojlov im Rahmen ihres Konzepts street-a-tag (www.street-a-tag.de): Sie ist jetzt – sechs Jahre später – auch der Kopf hinter INSIDE OUT ENGELS.

INSIDE OUT ENGELS wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Aktuelle Informationen zu Engels2020 gibt es online unter:
www.engels2020.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Valentina Manojlov (street-a-tag), Kuratorin der Kunstaktion
Tel.: 0179/4691994
Mail: street-a-tag@gmx.de

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de


Höhepunkte im Engelsjahr 2020: Sonderausstellung endet, Vorbereitungen für Wiedereröffnung Engels-Haus laufen auf Hochtouren

Presseinformation 16.09.2020

Interessant, anschaulich und unterhaltend: Über vier Monate lang konnten Besucher in der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ des Historischen Zentrums Wuppertal in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) die facettenreiche Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wuppertal kennenlernen. Bis zu 60 Gäste täglich – über 3600 Gäste insgesamt – haben bislang die Gelegenheit genutzt, um in den fünf Räumen mit über 300 Exponaten Wissenswertes über Friedrich Engels zu erfahren. Wer die Schau bis jetzt noch nicht gesehen hat, sollte sich sputen: Die Ausstellung ist nur noch bis Sonntag, 20. September, zu sehen.

„Unter den aktuellen Bedingungen bin ich zufrieden mit den Besucherzahlen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Sonderausstellung erst sechs Wochen später starten als geplant. Uns fehlen die Schülergruppen, die die Schau aufgrund der begrenzten Personenzahl in den Ausstellungsräumen nicht besuchen können“, fasst Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal, zusammen.

Die strikten Hygieneschutzmaßnahmen haben sich bewährt: Mund-Nasen-Schutzpflicht in der gesamten Ausstellung, die Begrenzung der Personenzahl in den Ausstellungsräumen, ein 20-minütiges Zeitfenster zum Einlass – all diese Maßnahmen wurden von den Besuchern verständnisvoll umgesetzt. Bislang haben nicht nur Wuppertaler die Schau besucht, sondern vor allem auch Gäste aus Köln, Düsseldorf, Essen und Bochum. Aber auch Besucher aus Berlin und Frankfurt sowie aus Norwegen und der Schweiz ließen sich die Schau trotz Corona-Pandemie nicht entgehen.

„Die Führungen durch die Sonderausstellung sind super angekommen, wir hatten eine durchweg positive Resonanz. Das zeigen auch die Auslastungszahlen: An den insgesamt 34 Führungen haben über 240 Personen teilgenommen – hinzu kommen weitere individuell gebuchte Gruppenführungen“, erläutert Heike Ising-Alms, Mitglied des vierköpfigen Kuratorenteams um Thorsten Dette (Stadtarchiv), Marina Mohr (Historisches Zentrum Wuppertal) und Reiner Rhefus (Historisches Zentrum Wuppertal). Ising-Alms ergänzt: „Alle studentischen Führerinnen und Führer haben Großartiges geleistet: Neben der Vermittlung von Fachwissen ist es sehr anstrengend, konzentriert mit Mund-Nasen-Schutz eine Stunde lang zu sprechen und dabei auch noch unterhaltsam und spannend zu sein.“ Im Vorfeld der Ausstellung gab es großes Interesse aus dem Ausland, insbesondere aus China. Daher haben sich sogar chinesische Studenten in Leben und Werk Engels’ eingearbeitet, um chinesische Besuchergruppen zu führen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten diese leider nicht nach Wuppertal anreisen.

Alle Führungen durch die Sonderausstellung sind seit Ende August restlos ausverkauft. Auch die Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten werden sehr gut angenommen. Weitere Termine für Oktober und November sind in Planung.

Mehr als 300 Exponate von über 30 Leihgebern

„Die Sonderausstellung hat es geschafft, Friedrich Engels zurück ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu holen: Die Schau zeichnet dabei nicht nur die biografischen Lebensdaten Friedrich Engels` nach, sondern stellt ihn ebenso als ‚ganzen Menschen‘ dar und reduziert ihn nicht auf seine Rolle als Mitbegründer des Kommunismus“, so Bluma.

Mit mehr als 300 Exponaten von über 30 Leihgebern – darunter die erste Seite des Entwurfsmanuskriptes zum Kommunistischen Manifest im Original vom International Institute of Social History aus Amsterdam – handelt es sich um eine einmalige Ausstellung zu Leben und Wirken von Friedrich Engels. Einige Exponate, wie zum beispiel das Taufkleid von Friedrich Engels, werden ab 28. November 2020 in der neu konzipierten Dauerausstellung im Engels-Haus zu sehen sein.

Am 20. September ist definitiv Schluss: Eine Verlängerung des Ausstellungszeitraums ist nicht geplant. „Wir haben feste Verträge mit den Leihgebern, zudem wird das umfangreich sanierte Engels-Haus am 28. November dieses Jahres – pünktlich zu Friedrich Engels‘ 200. Geburtstag – wiederöffnet. Da gibt es noch jede Menge zu tun“, begründet Bluma die Entscheidung und verrät: „Das Engels-Haus wird Leben und Werk des berühmten Wuppertalers zeigen und einen faszinierenden Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie Engels geben. Besonders bemerkenswert sind hier das Musikzimmer der Familie Engels mit aufwendigen Stuckarbeiten sowie das repräsentative Tapetenzimmer, dessen farbige Darstellung von Fluss- und Küstenlandschaften bis heute beeindrucken.“ Neben der (Bau-)Geschichte des Gebäudes werden im Engels-Haus auch authentische Möbel wie zu Lebzeiten Engels‘ zu sehen sein.

Facebook-Gewinnspiel: Begleitkatalog als Preis

Zum Endspurt der Ausstellung verlost das Historische Zentrum auf seiner Facebook-Seite den begehrten Begleitband zur Sonderausstellung. In dem im Bergischen Verlag erschienen Buch geben die Beiträge einen Einblick in die unterschiedlichen Facetten von Engels' Persönlichkeit: Sie laden ein zu einem vertiefenden Blick auf sein Leben und Werk. In insgesamt 16 Essays vereinigt der Begleitband Beiträge von Engels-Experten und Historikern, die ihr Wissen leicht verständlich und unterhaltsam vermitteln. Um den Katalog zu gewinnen, müssen Facebook-Nutzer lediglich am Freitag 18.09.20, 15.00 Uhr bis Sonntagabend, 20. September, 23.59 Uhr, eine Quizfrage über Friedrich Engels beantworten. Die Gewinnerin/der Gewinner wird am Dienstag, 22. September, ausgelost.
Facebook-Seite des Historischen Zentrums Wuppertal:
https://www.facebook.com/historischeszentrumwuppertal

Inzwischen ist bereits die zweite Auflage des Begleitbandes erschienen und im Museumsshop der Sonderausstellung (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) für 24 Euro erhältlich. Der Begleitband kann auch online auf der Website des Bergischen Verlags bestellt werden:
https://www.bergischerverlag.de/titel/friedrich-engels-ein-gespenst-geht-um-in-europa/

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die neukonzipierte Dauerausstellung im Engels-Haus wird gefördert vom Landschaftsverband Rheinland.

Links zu weiteren Informationen:

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de


Buchvorstellung: „Friedrich Engels im Wuppertal“

Presseinformation 11.09.2020

Rechtzeitung vor Ende der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ ist das Buch „Friedrich Engels im Wuppertal“ erschienen. Reiner Rhefus – Mitarbeiter des Historischen Zentrums Wuppertal, Mitglied des vierköpfigen Kuratorenteams der Sonderausstellung und Stadtführer – führt in dem Buch die Leserinnen und den Leser auf den Spuren von Friedrich Engels durch seine Heimat, das frühindustrielle Wuppertal.

NRW-Landtagsabgeordneter Andreas Bialas, Schauspieler und Theatermacher Olaf Reitz sowie der Autor selbst stellen am Donnerstag, 17. September 2020, um 19.30 Uhr im Ausstellungsort – in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) – das Buch „Friedrich Engels im Wuppertal“ mit ausgewählten Texten und Briefen vor. Im Fokus stehen das Wirken von Engels im Tal sowie die Personen, mit denen er zeitweise oder bis ins hohe Alter Kontakt pflegte.

Der Eintritt ist kostenfrei, eine Voranmeldung über Wuppertal Live ist jedoch notwendig: https://www.wuppertal-live.de/?343692

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ ist noch bis Sonntag, 20. September 2020, in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend zu sehen.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Reiner Rhefus, Historisches Zentrum
Tel.: 0202/563-6866
Mail: reiner.rhefus@stadt.wuppertal.de


Ab sofort erhältlich: Engels2020-Flyer mit allen September-Terminen

Presseinformation 31.08.2020

Das Engels2020 September Programm zum Download: https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/medien/bindata/Engels2020_Flyer-September-2020.pdf

Um bei den zahlreichen Veranstaltungen rund um das Engelsjahr einen besseren Überblick zu bekommen, erscheinen ab sofort Monatsflyer. Dass die verschiedenen Veranstaltungsformate im September so vielfäl-tig sind wie Friedrich Engels selbst, zeigt ein Blick in den Flyer: Von der Vertonung des Stummfilms „Modern Times“ mit Live-Musik des Wup-pertaler Symphonieorchesters (5.9.) über die Engels-Licht-Video-Show im Gaskessel, Vorträge & Diskussionsrunden bis hin zur internationalen Konferenz „Von Engels gelernt? Linke Utopien und emanzipatorische Praxis in Lateinamerika“ (10. + 11.9.), Poetry-Slam (8.9.) & Bandfestival (25.9.) der börse sowie Performances in Engelskirchen (25. bis 27.9.). Letzte Chance: Am 20. September endet die Sonderausstellung „Fried-rich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6). Aktuell wird der September-Flyer an allen wichtigen Wuppertaler An-laufstellen verteilt – unter anderem bei Wuppertal-Touristik, bei der KulturKarte, in der Kunsthalle Barmen, in den Rathäusern Barmen und Elberfeld, im Grünen Zoo sowie in den Bibliotheken. Der Faltflyer ist zudem bei den beteiligten Engels2020-Akteuren wie Opernhaus, Gas-kessel, Von der Heydt-Museum, Bergische VHS, börse, Färberei und Ci-tykirche Elberfeld zu finden. Hinzu kommen diverse Buchhandlungen und Kinos.

Das September-Programm gibt es online auf der Engels2020-Website zum Down-load: https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/medien/bindata/Engels2020_Flyer-September-2020.pdf


Aktuelle Informationen zu allen Engels2020-Veranstaltungen gibt es online unter: www.engels2020.de


Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 

 


Facebook-Gewinnspiel läutet Endspurt in der Kunsthalle Barmen ein: Engels-Sonderausstellung noch drei Wochen geöffnet

Presseinformation 28.08.2020

Der Endspurt ist eingeläutet: Noch drei Wochen bis zum 20. September haben Interessierte Zeit, die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ des Historischen Zentrums Wuppertal in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) zu besuchen. Bislang haben nicht nur vor allem Besucher aus Düsseldorf, Essen, Köln und Bochum die Chance genutzt, bei über 300 Exponaten in fünf Räumen Wissenswertes über den berühmtesten Sohn der Stadt Wuppertal zu erfahren. Auch Besucherinnen und Besucher aus Norwegen und der Schweiz lassen sich die Schau trotz Corona-Pandemie nicht entgehen. 

Die Sonderausstellung richtet einen historischen Blick auf den Unternehmer, Philosophen und Sozialkritiker, Schriftsteller und Journalisten, Revolutionär und Visionär, aber auch auf den pflichtbewussten Sohn, treuen und großzügigen Freund und geselligen Gastgeber. Mit vielen Exponaten, Werken, Bildern und vor allem zeitgenössischen Fotos werden Ereignisse, Lebens- und Arbeitswelt auf dem Weg in die Moderne gezeigt, wie auch Engels sie wahrgenommen hat.

Gewinnspiel bei Facebook

Ab dem heutigen Freitagnachmittag läuft auf der Facebook-Seite des Historischen Zentrums jede Woche ein Gewinnspiel:
https://www.facebook.com/historischeszentrumwuppertal

Bis zum Ende der Ausstellungszeit am 20. September gibt es jede Woche einen anderen Preis zu gewinnen – von einer Freikarte für die Sonderausstellung, über einen Mundschutz mit Engels2020-Motiv bis hin zu einer begehrten Ausgabe des Begleitkatalogs zur Sonderausstellung. Jeweils von Freitag bis Sonntag haben die Facebook-Nutzer Zeit, eine Frage über Friedrich Engels zu beantworten. Die Gewinnerin/der Gewinner wird jeden Dienstag ausgelost.

Begleitband zwischenzeitlich ausverkauft

Dass das Interesse an der Sonderausstellung groß ist, zeigt auch der Ausverkauf der ersten Auflage des Begleitbandes „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“. In dem im Bergischen Verlag erschienen Buch geben die Beiträge einen Einblick in die unterschiedlichen Facetten von Engels' Persönlichkeit: Sie laden ein zu einem vertiefenden Blick auf sein Leben und Werk. In insgesamt 16 Essays vereinigt der Begleitband Beiträge von Engels-Experten und Historikern, die ihr Wissen leicht verständlich und unterhaltsam vermitteln. Inzwischen ist die zweite Auflage des Begleitbandes erschienen und im Museumsshop der Sonderausstellung (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) für 24 Euro erhältlich.

Der Begleitband kann auch online auf der Website des Bergischen Verlags bestellt werden:
https://www.bergischerverlag.de/titel/friedrich-engels-ein-gespenst-geht-um-in-europa/

Zusätzliche Führungen durch Sonderausstellung

Aufgrund des großen Interesses werden ab sofort zusätzliche Führungen durch die Sonderausstellung angeboten: Bis zum Ende der Ausstellungszeit am 20. September wird die „Engels kompakt“-Führung jeden Donnerstag um 17.00 Uhr, jeden Sonntag um 11.00 Uhr und nun auch jeden Sonntag um 16.00 Uhr angeboten. Bis zu acht Personen können an der einstündigen Führung in der Kunsthalle Barmen teilnehmen und dabei mehr über Friedrich Engels und die mehr als 300 Ausstellungsexponate erfahren.

Für Engels-Interessierte gibt es zudem ab sofort die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ durch die Sonderausstellung. Friedrich Engels verbrachte die letzten 25 Jahre seines Lebens als politischer Publizist in London. Er war zugleich Mentor der internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung, die in diesen Jahren in vielen Ländern Europas zu einer bedeutenden politischen Kraft heranwuchs.  Reiner Rhefus, Mitkurator der Sonderausstellung, beleuchtet Engels‘ Rolle beim Aufstieg der Arbeiterbewegung. Die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ findet am Mittwoch, 9. September, und am Mittwoch, 16. September, jeweils um 15.00 Uhr in der Kunsthalle Barmen statt.

Die Teilnahme an einer Führung durch die Sonderführung kostet jeweils 5 Euro, zuzüglich Eintritt (8 Euro/ermäßigt 5 Euro). Es wird empfohlen, die Tickets für die Führungen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/User/888) zu buchen, da aufgrund der hohen Nachfrage die Führungen oft schnell ausgebucht sind. Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Führung getragen werden.

Individuelle Gruppenführungen buchbar

Individuelle einstündige Führungen durch die Sonderausstellung für Gruppen mit maximal acht Personen können über den Ankerpunkt des Historischen Zentrums vereinbart werden. Die Kosten betragen 80 Euro je Gruppe (zuzüglich Eintritt pro Person).

Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Tageskasse in Kunsthalle Barmen geöffnet – Buchung über Wuppertal Live empfohlen

Die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen ist geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets für die Engels-Sonderausstellung online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/Client/historischeszentrum) zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht weiterhin Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal. 

Öffnungszeiten

Montag: geschlossen
Dienstag und Mittwoch: 9.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 – 19.00 Uhr
Freitag: 9.00 – 17.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertags: 10.00 – 18.00 Uhr

Alle weiteren Infos zur Engels-Sonderausstellung gibt es online unter:
https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/sonderausstellung.php

Ansprechpartner für Rückfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 

 


Ab sofort buchbar: Zusätzliche Führungen durch die Engels-Sonderausstellung

Presseinformation 21.08.2020

Aufgrund des großen Interesses werden ab sofort zusätzliche Führungen durch die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ angeboten: bis zum Ende der Ausstellungszeit jeden Sonntag um 16.00 Uhr (23.08., 30.08., 06.09., 13.09. und 20.09.2020). Bis zu acht Personen können an der einstündigen Führung in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) teilnehmen und dabei mehr über Friedrich Engels und die mehr als 300 Ausstellungsexponate erfahren. Die „Engels kompakt“-Führung wird während der gesamten Ausstellungszeit bis zum 20. September jeden Donnerstag um 17.00 Uhr, jeden Sonntag um 11.00 Uhr und nun auch jeden Sonntag um 16.00 Uhr angeboten.

Für Engels-Interessierte gibt es zudem ab sofort die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ durch die Sonderausstellung. Friedrich Engels verbrachte die letzten 25 Jahre seines Lebens als politischer Publizist in London. Er war zugleich Mentor der internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung, die in diesen Jahren in vielen Ländern Europas zu einer bedeutenden politischen Kraft heranwuchs.  Reiner Rhefus, Mitkurator der Sonderausstellung, beleuchtet Engels‘ Rolle beim Aufstieg der Arbeiterbewegung. Die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ findet jeweils mittwochs um 15.00 Uhr (26.08., 09.09. und 16.09.2020) in der Kunsthalle Barmen statt.

Die Teilnahme an der „Engels kompakt“-Führung sowie an der Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ kostet jeweils 5 Euro, zuzüglich Eintritt zur Sonderausstellung (8 Euro/ermäßigt 5 Euro). Es wird empfohlen, die Tickets für die Führungen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live zu buchen, da aufgrund der hohen Nachfrage die Führungen oft schnell ausgebucht sind. Die Buchung für die Führungen am Mittwoch und Donnerstag kann bis zum Vortag um 16.00 Uhr und für die Führungen am Sonntag bis zum Vortag um 11.00 Uhr erfolgen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Führung getragen werden.

Individuelle einstündige Führungen durch die Sonderausstellung für Gruppen mit maximal acht Personen können über den Ankerpunkt des Historischen Zentrums vereinbart werden. Die Kosten betragen 80 Euro je Gruppe (zuzüglich Eintritt pro Person).
Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Tageskasse in Kunsthalle Barmen geöffnet – Buchung über Wuppertal Live empfohlen

Die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen ist geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets für die Engels-Sonderausstellung online über das Ticketsystem Wuppertal Live zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht weiterhin Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal.  

 

Ansprechpartner für Rückfragen der Redaktionen:

  • Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
    Tel.: 0202/563-6498
    Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de
  • Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
    Tel.: 0202/563-6366
    Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

Gewinner des Schülerwettbewerbs „Wer war Friedrich Engels?“ stehen fest

Presseinformation 19.08.2020

Ob Plakate, ein selbst gestaltetes Buch oder Engels-Taschen: Die Einsendungen für den Schülerwettbewerb „Wer war Friedrich Engels?“ waren zahlreich und vielfältig. Nun hat eine zwölfköpfige Jury mit prominenten Mitgliedern die Gewinner ausgewählt. Bei einer Preisverleihung in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend wurden am gestrigen Dienstagabend (18. August 2020) die ersten drei Plätze gekürt.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 13 des Berufskollegs am Haspel mit Schwerpunkt Grafik und Design belegen mit ihrer künstlerisch-historischen Projektarbeit den ersten Platz: Die Mädchen und Jungen haben unter anderem Plakate und Engels-Taschen entworfen. Ihr Gewinn ist eine mehrtägige Reise für beide Klassen nach Berlin. Mit seinem handschriftlich gestalteten Buch landet Levin von Schwanenflügel von der Rudolf-Steiner-Schule auf Platz zwei des Wettbewerbs. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Gymnasiums Sedanstraße erreichen mit ihren selbst gestalteten Bildern zu „Türkischrot“ den dritten Platz.

Auseinandersetzung mit Person, Werk und Leben

Bei dem Schülerwettbewerb sind ganz unterschiedliche Werke entstanden, die sich mit der Person Friedrich Engels, seinem Werk und seinem Leben auseinandersetzen. Einzeln oder gemeinsam in der Klasse, in einem Kurs oder in einer AG – alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4 bis 13 aller Schulen aus Wuppertal und Umgebung konnten an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Präsentationsform war frei wählbar: Aufsatz, Bilder- oder Fotogeschichte, Film, Heft, Kunstobjekt, Theaterstück, Wandzeitung, Video oder Zeichnung, analog oder digital – alles war möglich.

Der Schülerwettbewerb „Wer war Friedrich Engels?“ ist eine gemeinsame Aktion des Fördervereins Historisches Zentrum e.V., des Bergischen Journalistenvereins e.V. im Deutschen Journalistenverband NRW und des Historischen Zentrums Wuppertal. Gefördert wird der Schülerwettbewerb durch die Johannes-Rau-Stiftung.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


7. Geschichtsfest des Historischen Zentrums wird abgesagt

Presseinformation 03.07.2020

Das 7. Wuppertaler Geschichtsfest auf dem Geschwister-Scholl-Platz sollte am 20. September 2020 der gelungene Abschluss der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ werden. Nun muss die Veranstaltung aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie abgesagt werden. Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Verbots für Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober 2020 geeinigt.

Die Planungen waren weitgehend abgeschlossen, über 40 Vereine und Institutionen hatten ihre Teilnahme zugesagt – so viele Teilnehmer wie bisher bei keinem der vorherigen Geschichtsfeste. „Doch nun haben wir nach sorgfältiger Abwägung entschieden, das Fest am 20. September aufgrund der aktuellen Verordnung abzusagen. Es ist fraglich, ob ein Hygieneschutzkonzept mit Abstandsregelungen, Teilnehmerdokumentation und Zutrittsbeschränkungen organisatorisch, finanziell und praktikabel umsetzbar ist. Letztendlich wären die Einschränkungen so gravierend, dass der Charakter eines fröhlichen und unbeschwerten Festes verloren gegangen wäre“, erklärt Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal.

Das Historische Zentrum bedauert die Absage und plant ein Geschichtsfest im Jahr 2021.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Ab sofort buchbar: Führungen durch die Engels-Sonderausstellung

Presseinformation 01.07.2020

Ab sofort werden Führungen durch die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ angeboten: Die nächste Führung findet bereits an diesem Donnerstag, 2. Juli, um 17.00 Uhr, statt. Bis zu acht Personen können an der einstündigen Führung in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) teilnehmen und dabei mehr über Friedrich Engels und die über 300 Ausstellungsexponate erfahren. Die „Engels kompakt“-Führung wird während der gesamten Ausstellungszeit bis zum 20. September jeden Donnerstag um 17.00 Uhr und jeden Sonntag um 11.00 Uhr angeboten.

Die Teilnahme kostet 5 Euro, zuzüglich Eintritt zur Sonderausstellung
(8 Euro/ermäßigt 5 Euro). Es wird empfohlen, die Tickets für die Führungen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/User/888) zu buchen, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Die Buchung für die Führung am Donnerstag kann bis zum Vortag um 16.00 Uhr und für die Führung am Sonntag bis zum Vortag um 11.00 Uhr erfolgen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Führung getragen werden.

Individuelle einstündige Führungen durch die Sonderausstellung für Gruppen mit maximal acht Personen können über den Ankerpunkt des Historischen Zentrums vereinbart werden. Die Kosten betragen 80 Euro je Gruppe (zuzüglich Eintritt pro Person).

Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Video-Einblicke in die Sonderausstellung gibt es auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums. Ein Teaser macht Lust auf mehr, zudem stellen Museumsführer anhand ihrer Lieblingsexponate aus der Ausstellung einzelne Aspekte über Friedrich Engels vor: https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcB-UHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Tageskasse in Kunsthalle Barmen geöffnet – Buchung über Wuppertal Live empfohlen

Ab sofort ist die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets für die Engels-Sonderausstellung online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/Client/historischeszentrum) zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht weiterhin Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal.  

Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums ab sofort als Gruppenführungen buchbar

Die Stadtführungen „Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um den Engelsgarten“, „Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld“ und „Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal“ können als individuelle Führung für Gruppen gebucht werden. Die Teilnehmeranzahl beträgt hierbei neun Personen. Die Kosten betragen 90 Euro je Gruppe. Termine können nach Absprache beim Ankerpunkt vereinbart werden: Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de
Gruppenführungen für „Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um den Engelsgarten“, „Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld“ und „Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal“ werden auch in englischer, in französischer und in spanischer Sprache angeboten.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de
 


Alle Exponate in Engels-Sonderausstellung eingetroffen: Erste Seite des Entwurfsmanuskriptes zum Kommunistischen Manifest im Original zu sehen

Presseinformation 26.06.2020

Nun ist es endlich komplett: In der Sonderausstellung "Friedrich Engels- Ein Gespenst geht um in Europa" in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) sind die letzten Exponate eingetroffen. Knapp vier Wochen nach Eröffnung vervollständigten die Exponate vom International Institute of Social History aus Amsterdam die Ausstellung. Besonders stolz ist das Historische Zentrum darauf, die erste Seite des Entwurfsmanuskriptes zum Kommunistischen Manifest im Original zeigen zu können.

Erster Entwurf stammt von Friedrich Engels

In der Belgischen Hauptstadt Brüssel vollzogen Friedrich Engels und Karl Marx den Schritt in die Politik: 1847 wurden sie Mitbegründer des Bundes der Kommunisten, eine relativ kleine Vereinigung- Anfang 1848 hatte dieser Geheimbund von emigrierten Intellektuellen und Handwerkeraktivisten wenige hundert Mitglieder. Engels formulierte im Herbst 1847 seinen ersten Entwurf für die "Grundsätze des Kommunismus" und brachte diesen zum Dezember-Kongress nach London, jedoch wurde der Text nicht verabschiedet. Beschlossen wurde, dass Karl Marx auf Grundlage vorliegender Materialen eine endgültige Fassung erstellen sollte. Das Manifest der kommunistischen Partei wurde im Winter 1847/48 in Brüssel geschrieben, im März 1848 in London ausgeliefert.

Marx hat Zeit seines Lebens Engels immer als gleichberechtigten Mitverfasser des Kommunistischen Manifests bezeichnet. Es spricht vieles dafür, dass die Abschnitte eins und zwei des Textes aller Wahrscheinlichkeit nach von Marx alleine niedergeschrieben wurden - darauf weist die einzige überlieferte Manuskriptseite hin, die heute zum UNESCO- Weltdokumentenerbe zählt. Sie enthält den wirkmächtigen Eingangssatz " Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus" - daran angelehnt ist auch der Titel der Engels-Sonderausstellung.

Im Manifest fassten Marx und Engels ihre materialistischen Auffassungen von Geschichte und Gesellschaft zusammen, die sie seit 1844 entwickelt hatten. Die „Geschichte aller bisherigen Gesellschaft“ sei eine „eine Geschichte von Klassenkämpfen“, nämlich die zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie. Dem Wirtschaftsbürgertum, der „Bourgeoisie“, wird eine „höchst revolutionäre Rolle“ attestiert, die sich in beeindruckenden „Umwälzungen der Produktions- und Verkehrsweise“ manifestiere und in einer Entfaltung der Produktivkräfte. Diese Dynamik führe zu sich steigernden Krisen der Überproduktion, der man durch verstärkte Ausbeutung der Lohnarbeit Herr zu werden versuche. Damit vergrößere sich das Proletariat immer mehr, die Bourgeoisie schaffe sich ihre „Totengräber“ quasi selbst. Daher lautet der Schlussakkord des Manifests: „Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!“. 

Das Kommunistische Manifest wurde im Frühjahr 1848 vermutlich lediglich in ein- bis zweitausend Exemplaren auf dem europäischen Kontinent verbreitet, es zeigte in der Revolution von 1848/49 kaum Wirkung. Seine eigentliche Wirkungsgeschichte liegt vor allem im 20.  Jahrhundert, in dem es in erster Linie als kommunistisches Parteiprogramm gelesen wurde. Die weltweite, millionenfache Verbreitung war dann eine Sache der kommunistischen Parteien des 20. Jahrhunderts, die den Text als Legitimation ihrer Herrschaft umdeuteten.

So gelangte das Kommunistische Manifest nach Amsterdam

Nach Engels Tod wurden Dokumente, Manuskripte und Briefe an den SPD-Vorsitzenden August Bebel und den Parteiintellektuellen Eduard Bernstein übergeben – die Schriften gelangten somit in das Partei-Archiv der SPD. Aufgrund der akuten Gefährdung des SPD-Parteiarchivs in der Zeit des Nationalsozialismus wurde es notwendig, die wertvollsten Inhalte – zuallererst das Marx-Engels-Archiv – ins Ausland in Sicherheit zu bringen. Ein erster Transport mit zwei Koffern Marx-Manuskripten ging im April/Mai 1933 nach Kopenhagen in die Obhut der Sozialdemokratischen Partei Dänemarks. Ende 1935 gelang es, die gefährdeten Archivalien nach Amsterdam ins neu gegründete Internationale Institut für Sozialgeschichte (IISG) zu senden.

Sonderausstellung geht Spuren, Stationen und Wirkungen nach

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ geht den Spuren, Stationen und Wirkungen eines Menschen nach, der nicht nur für die Frühgeschichte des Kommunismus steht, sondern der exemplarisch die Geschichte des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Das vierköpfige Kuratoren-Team um Heike Ising-Alms (leitende Kuratorin), Thorsten Dette (Stadtarchiv), Marina Mohr (Historisches Zentrum Wuppertal) und Reiner Rhefus (Historisches Zentrum Wuppertal) wurde dabei von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt – bestehend aus Dr. Anja Kruke (Archiv der sozialen Demokratie/Friedrich-Ebert-Stiftung), Prof. Dr. Wilfried Nippel (Humboldt Universität zu Berlin), Dr. Regina Roth (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften/MEGA) sowie Prof. Dr. Clemens Zimmermann (Universität des Saarlandes).

Die Ausstellung des Historischen Zentrums richtet einen historischen Blick auf den Unternehmer, Philosophen und Sozialkritiker, Schriftsteller und Journalisten, Revolutionär und Visionär, aber auch auf den pflichtbewussten Sohn, treuen und großzügigen Freund und geselligen Gastgeber. Dazu dient eine enge Verzahnung von Biografie, Werk und Lebensorten Engels` als konzeptionelle Grundlage der Sonderausstellung. Mit vielen Exponaten, Werken, Bildern und vor allem zeitgenössischen Fotos werden Ereignisse, Lebens- und Arbeitswelt auf dem Weg in die Moderne gezeigt, wie auch Engels sie wahrgenommen hat.

Highlights der Ausstellung sind bedeutende Werke von Friedrich Engels sowie originale Handschriften, Briefe, Karikaturen und Manuskripte, die – multimedial inszeniert – das vielseitige Denken Engels` verdeutlichen. Hinzu kommen ein eigens für die Ausstellung konzipiertes Engels-Brettspiel, persönliche Gegenstände und eine Vielzahl an Exponaten, die Einblick geben in Leben, Werk und Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wuppertal. Blickfänger sind zeitgenössische Schwarz-Weiß-Fotos von Engels` Lebensorten, die mittels Beamer als Großprojektion an die Wände der einzelnen Ausstellungsräume projiziert werden.

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Ausstellung endet am 20. September 2020.

Ab sofort ist die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/Client/historischeszentrum) zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal.  

Video-Einblicke in die Sonderausstellung gibt es auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums. Ein Teaser macht Lust auf mehr, zudem stellen Museumsführer anhand ihrer Lieblingsexponate aus der Ausstellung einzelne Aspekte über Friedrich Engels vor: https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcBUHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Alle weiteren Informationen zur Sonderausstellung gibt es online unter: https://www.friedrich-engels-haus.de/museum/sonderausstellungen

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Heike Ising-Alms, Mitglied des vierköpfigen Kuratorenteams der Engels-Sonderausstellung
Tel.: 0202/8700-1090
Mail: heike.ising-alms@t-online.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 


Bis zu 18 Teilnehmer: Engels-Stadtführungen werden erweitert

Presseinformation 10.06.2020

Aufgrund der hohen Nachfrage werden ab sofort alle Engels-Stadtführungen vom Histo-rischen Zentrum zeitgleich für zwei Gruppen angeboten.
Somit können insgesamt bis zu 18 Interessierte – es gilt weiterhin die Begrenzung auf 9 Teilnehmer pro Stadtführungs-gruppe – mehr über Friedrich Engels und sein Wirken in seiner Geburtsstadt Wuppertal erfahren.
Die Teilnahme an einer Stadtführung erfolgt ausschließlich mit vorher gebuchtem Ticket über Wuppertal Live (Vorverkaufsstellen oder https://www.wuppertal-live.de/User/888)  – Tickets können nicht vor Ort beim Stadtführer gekauft werden.

Alle Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums im Überblick:
"Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten"  
Termine: jeden Samstag im Juni (13., 20. und 27. Juni), jeweils 14.00 Uhr

"Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld"
Termine: ersten und dritten Sonntag im Juni (21. Juni), jeweils 14.00 Uhr

"Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal"
Termine: zweiten und vierten Sonntag im Juni (14. und 28. Juni), jeweils 14.00 Uhr

"Friedrich Engels, Gustav A. Uthmann und die Barmer Arbeiterbewegung"
Termin: 22. Juni, 16.00 Uhr

Die Teilnahme an einer Stadtführung kostet pro Person 8 Euro. Die Stadtführungstermi-ne für Juli werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Für die Teilnahme an Stadtführungen gelten weiterhin folgende Hygieneschutzmaßnahmen:

Tickets für Engels-Stadtführungen müssen vorab in Vorverkaufsstellen von Wup-pertal Live oder online über das Ticketsystem Wuppertal Live gekauft werden:
https://www.wuppertal-live.de/User/888
Die Buchung kann bis zum Vortag um 16 Uhr erfolgen.
Mindestabstand zwischen Teilnehmern: 1,5 Meter
während der Stadtführung können Teilnehmer den Mundschutz abnehmen – Bedingung:  Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmern wahren

Weitere Infos zu allen Engels2020-Stadtführungen gibt es online:
https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/stadtfuehrungen.php
 
Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Reiner Rhefus, Historisches Zentrum
Tel.: 0202/563-6866
Mail: reiner.rhefus@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 


Engels2020-Stadtführungen starten am Wochenende

Engels2020-Stadtführungen starten am Wochenende

Presseinformation 05.06.2020

Ab Samstag, 6. Juni, geht es wieder los: Dann können Interessierte bei Stadtführungen mit verschiedenen Schwerpunkten mehr über Friedrich Engels und sein Wirken in seiner Geburtsstadt Wuppertal erfahren. Was und wer umgab Engels in Wuppertal? Wie prägte ihn die Stadt? Wie brachte er sich hier ein? Diese und weitere Fragen werden bei den folgenden Stadtführungen – alle veranstaltet vom Historischen Zentrum Wuppertal – erläutert. Die ersten beiden Stadtführungen "Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten" (Samstag, 6. Juni, 14.00 Uhr) und "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" (Sonntag, 7. Juni, 14.00 Uhr) starten bereits an diesem Wochenende.

Hier alle Engels2020-Stadtführungen im Überblick:

  • "Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten" – Termine: jeden Samstag im Juni (6., 13., 20. und 27. Juni), jeweils 14.00 Uhr
  • "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" – Termine: jeden zweiten Sonntag im Juni (7. und 21. Juni), jeweils 14.00 Uhr
  • "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal" – Termine: jeden zweiten Sonntag im Juni (14. und 28. Juni), jeweils 14.00 Uhr
  • "Friedrich Engels, Gustav A. Uthmann und die Barmer Arbeiterbewegung" – Termin: 22. Juni, 16.00 Uhr
  • Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie gelten für die Teilnahme an Stadtführungen folgende Hygieneschutzmaßnahmen:

  • Begrenzung der Teilnehmerzahl pro Stadtführung auf zunächst 9 Personen – bei großer Nachfrage wird das Stadtführungsangebot erweitert
  • Tickets für Engels2020-Stadtführungen müssen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live gekauft werden:
    https://www.wuppertal-live.de/User/888
  • Mindestabstand zwischen Teilnehmern: 1,5 Meter
  • während der Stadtführung können Teilnehmer den Mundschutz abnehmen –
    Bedingung:  Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmern wahren
  • Die Teilnahme an einer Stadtführung kostet pro Person 8 Euro. Die Stadtführungstermine für Juli werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

    Weitere Infos zu allen Engels2020-Stadtführungen gibt es online:

    https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/stadtfuehrungen.php

 

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Erste Video-Einblicke in Engels-Sonderausstellung

Presseinformation, 06.05.2020

Museumsführer stellen ihre Lieblingsexponate vor

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) steht in den Startlöchern. Für alle, die nicht länger auf die Eröffnung warten möchten, gibt es ab sofort auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums Video-Einblicke in die Ausstellung:

https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcB-UHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Ein knapp zweiminütiger Teaser-Film zeigt die Aufbauarbeiten und macht neugierig auf die fertige Ausstellung. In den nächsten Tagen folgen auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums insgesamt zehn kurze Videos, in denen Museumsführer ihre Lieblingsexponate und die Geschichte dahinter näher erläutern. So wird beispielsweise von Silvia Combüchen anhand eines Zylinders Engels‘ Vorliebe für gutes Essen, erlesene Weine und Fuchsjagden erzählt, Ida Schiele berichtet in einem Clip über die 40 Jahre andauernde Freundschaft zwischen Engels und Marx, Ben Heitmann beschreibt anschaulich die Lebenssituation von Arbeitern in den Jahren 1844/1845 in Manchester und nimmt dabei Bezug zu Engels‘ Buch „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“. Die Videos sind zwischen einer und vier Minuten lang, darunter befinden sich auch drei Clips auf Chinesisch.

Alle Videos sind demnächst auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums abrufbar. Die Clips werden zudem auf der Facebook-Seite des Historischen Zentrums veröffentlicht.

Aktuelle Informationen zu allen Engels2020-Veranstaltungen gibt es online unter: www.engels2020.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Wuppertal feiert ein ganzes Jahr lang Friedrich Engels

Presseinformation, 14.01.2020

Das Engels-Jahr steht in den Startlöchern: Die Stadt Wuppertal feiert den 200. Geburts-tag des gebürtigen Barmers Friedrich Engels mit einem großen Veranstaltungsmarathon.
Das Programm ist so vielseitig wie Engels selbst: Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Theateraufführungen – dies sind nur ein paar Beispiele für die Bandbreite an Veranstaltungsformaten.
Das große Jubiläum wird vom 15. Februar 2020 bis zum 20. Februar 2021 gefeiert.
 
Passend zum Start ins Engels-Jahr 2020 hat Christoph Grothe zum Jahresbeginn seinen neuen Posten als Geschäftsführer des Engels-Projektbüros angetreten.
Der gebürtige Wuppertaler hat an der Bergischen Universität sein Studium der Germanistik, Politikwis-senschaft und Kunst- und Designwissenschaft abgeschlossen.
Bereits vor seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Projektbüros kam Grothe mit dem Thema Engels in Kontakt: Er hat jahrelang das Printmagazin „Engelszunge“ herausgegeben.
Den Wuppertalern ist Grothe vor allem durch seinen Fahrradblog „Talradler.de“ bekannt.
Er hat mit „Fien-chen“ einen Lastenrad- und Pedelec-Verleih mit 13 kostenlos nutzbaren Rädern aufge-baut und mit einem Video – über einen Wohnungsumzug ausschließlich mit Rädern – den deutschen Fahrradpreis nach Wuppertal geholt.
Darüber hinaus koordinierte Grothe im vergangenen Jahr das Stadtradeln für die Stadt Wuppertal.
Er ist Vorstandmitglied im Wuppertaler Kunst- und Kreativcluster Utopiastadt e.V. sowie Vorsitzender bei Fahrradstadt Wuppertal.

Frisch gedruckt Quartalsheft bis Ende März

Um bei den zahlreichen Veranstaltungen rund um das Engels-Jahr einen besseren Über-blick zu bekommen und um Programmänderungen abbilden zu können, werden Pro-gramm-Quartalshefte gedruckt.
Die aktuelle Ausgabe mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren enthält alle Engels-Veranstaltungen bis Ende März und wird in dieser Woche an allen wichtigen Wuppertaler Anlaufstellen verteilt – unter anderem in den Rathäusern Barmen und Elberfeld sowie in den Bibliotheken.  
Die Termine sind in der 40-seitigen Broschüre nach Datum geordnet.
Von Ausstellungen, Vorträgen, Tagungen, Lesungen, Stadtführungen und Workshops reicht das vielfältige Programm bis hin zu Kursen an der Junior-Uni, in denen Kindern und Jugendlichen die Welt des Friedrich Engels näher gebracht wird.
Das Quartalsheft mit Veranstaltungen bis Ende März und das komplette Programmheft für das Engels-Jahr sind auch online auf www.wuppertal.de/engels2020 zu finden.

Höhepunkte in diesem Quartal:

Eröffnungsveranstaltung und Vernissage der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“
Die offizielle Eröffnungsfeier ins Festjahr Engels 2020 wird am Samstag, 15. Februar, im Wuppertaler Opernhaus veranstaltet.
Ein Höhepunkt in diesem Quartal ist am Sonntag, 29. März, die Eröffnung der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6).
Highlights der Ausstellung vom Historischen Zentrum sind Erstausgaben bedeutender Werke von Friedrich Engels sowie originale Handschriften, Karikaturen und Manuskripte, die – multimedial inszeniert – das vielseitige Denken Engels’ verdeutlichen.
Hinzu kom-men persönliche Gegenstände Friedrich Engels’ und eine Vielzahl an Exponaten, die Ein-blick geben in Leben, Werk und Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wup-pertal.
Die Sonderausstellung ist bis zum 20. September zu sehen.
 
Alle Informationen zum Veranstaltungsjahr Engels 2020 gibt es online unter: www.wuppertal.de/engels2020


Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Neue Pläne für das Historische Zentrum

Presseinformation, 17.10.2019

Mit dieser neuen Planung soll das gemeinsame Entree für das Engelshaus und das Museum für Frühindustrialisierung nun im Kostenrahmen realisiert werden.

Nötig geworden waren die Neuplanungen aufgrund der Kostensteigerungen am Bau.
Oberbürgermeister Andreas Mucke ist begeistert von dem neuen Entwurf: „Das GMW hat sich mit seinen kreativen Kolleginnen und Kollegen Gedanken gemacht, und dabei ist diese tolle Lösung herausgekommen.
Der neue Entwurf für das Museumsfoyer trägt und inszeniert das Gebäude-Ensemble, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen.
Unser Historisches Zentrum wird dadurch insgesamt aufgewertet und mehr Besucher anziehen. Und: Die Kosten bleiben im Rahmen!“

Funktional nutzbar zum Ende des Engelsjahres

Der neue Entwurf ist auch schon dem Wirtschaftsministerium vorgestellt worden, das den Bau mit 4,7 Millionen Euro unterstützt.
„Wir haben zu den Planungsskizzen dort positive Rückmeldungen bekommen“, sagt Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig.
Er rechnet Anfang 2020 mit einem Änderungsbescheid des Landes. „Mit diesem Entwurf bleiben wir zudem in dem Kostenrahmen, den der Rat beschlossen hat.“
5,3 Millionen sind als städtischer Anteil eingeplant.
Eine Erleichterung auch für den Kulturdezernenten: „Damit haben wir zum Ende des Engelsjahres eine neue, moderne Eingangssituation für das Historische Zentrum“, erklärt Matthias Nocke.
So stehe der neuen Präsentation der Dauerausstellung, die ebenfalls vom Land gefördert wird, nichts mehr im Wege.
Auch Museumsdirektor Dr. Lars Bluma begrüßt den neuen Entwurf – sowohl von der Funktionalität als auch von der Ästhetik.

Luftig und transparent

Für das Gebäudemanagement macht dessen Chef Dr. Hans Uwe Flunkert deutlich, wie sich die Baukosten in den vergangenen Jahren entwickelt haben: „Eine wahre Springflut: Steigerungen von bis zu acht Prozent pro Jahr!“
So habe man die Notbremse ziehen müssen, um die Kosten nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.
Der neue Entwurf sieht vor, die Baukonstruktion an vielen Stellen zu vereinfachen.
So wird die Gründung weniger aufwendig, da das neue Gebäude nicht direkt an die historischen Nachbarn herangebaut wird und keine aufwendigen Sicherungen der Fundamente nötig sind. Stattdessen wird der Verbindungsbau mit verglasten Stegen mit Engelshaus und Museum für Frühindustrialisierung verbunden.
Außerdem bekommt er drei Geschosse, auf die die Funktionalitäten verteilt werden.
So ist beispielsweise das Foyer vom Veranstaltungsbereich getrennt – was möglich macht, dass beides gleichzeitig genutzt werden kann.
„Das Gebäude wird mit seinem luftigen Foyer eine große Transparenz haben und Einblicke in die historischen Museumsbauten bieten“, erklärt GMW-Architektin Stefanie Hentrich.

Null Energie und Gründach

Energietechnisch wird das neue Entree auf dem aktuellsten Stand sein: Mit intelligentem, von außen installiertem transparentem Sonnenschutz aus Metallgewebe, mit einem Gründach und höchster Energieeffizienz.
Außerdem wird es in jeder Hinsicht barrierefrei – mit Rampe, Aufzug und einem Leitsystem für Sehbehinderte.
Der Neubau wird zum Beginn des Engelsjahres noch nicht fertiggestellt sein, es werden wohl aber Treppenhaus, Aufzug und Toiletten zur Verfügung stehen, um die Erschließung für Engelshaus und Museum sicherzustellen.

Skizze Verbindungsgebäude zwischen Engelshaus und Museum:

Ansicht seitlich

Ansicht von vorne

 

 

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