Wiedereröffnung des Engels-Hauses wird verschoben

Gebäude soll Anfang 2021 für Besucher öffnen

Die Corona-Pandemie und die aktuellen Kontakteinschränkungen wirken sich auch auf das Engelsjahr 2020 aus: Alle Präsenztermine, die für den 200. Geburtstag von Friedrich Engels am 28. November 2020 geplant waren, müssen leider abgesagt werden. Dies betrifft die Wiedereröffnung des umfangreich sanierten Engels-Hauses mit dem internationalen Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS, das Bürgerfest im Engelsgarten sowie die Abendveranstaltung im Opernhaus. Doch der 200. Geburtstag des berühmtesten Sohnes der Stadt Wuppertal wird trotzdem gefeiert: Dafür wurden extra virtuelle Formate entwickelt.

So sind beispielsweise ein virtueller Rundgang durch das frisch sanierte Engels-Haus mit der neu installierten Dauerausstellung sowie Video-Geburtstagsgrüße geplant. Auch das partizipative Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS wird am 28. November vorerst virtuell zu sehen sein: Das Banner mit den 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen wird auf www.engels2020.de veröffentlicht. Hinter jedem der 200 Porträtfotos verbirgt sich ein Geburtstagsgruß und eine persönliche Botschaft der/des Abgelichteten an Friedrich Engels – ein Klick auf das jeweilige Porträtfoto genügt. Die Fotos und Videos sind ab dem 28. November 2020 auf www.engels2020.de zu finden und bleiben auch über das Engelsjahr hinaus abrufbar.

Die eigentlich für den 28. November 2020 geplante Wiedereröffnung des Engels-Hauses und die damit verbundene Enthüllung des Kunstprojektes INSIDE OUT ENGELS – die Frontfassade des historischen Gebäudes soll mit einem imposanten, 10 mal 16 Meter großen Banner mit 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen verhüllt werden – muss ins nächste Jahr verschoben werden. Daran ist die Hoffnung geknüpft, dass dann möglichst viele Bürger*innen an dem feierlichen Ereignis teilnehmen können.

Da bereits während des Lockdowns im Frühjahr und nun auch in der aktuellen Corona-Phase mehrere Engels2020-Veranstaltungsformate ins nächste Jahr verschoben werden mussten, wird das Projektbüro Engels2020 in den kommenden Wochen eine neue Dramaturgie für das Jahr 2021 erarbeiten.

Engels2020 digital
Damit der November zwar kontaktfrei, aber nicht Engels-frei bleibt, haben zahlreiche Engels2020-Akteure ihre Formate in die digitale Welt verlegt.
Auf der Engels2020-Website werden alle virtuellen Formate gebündelt und ständig erweitert: digital.engels2020.de

Zu den digitalen Inhalten zählen unter anderem:

  • 90-minütiger Dokumentarfilm des Medienprojektes über die Bedeutung der Arbeit für das Leben
  • Online-Lesung des Wuppertaler Schauspielers Olaf Reitz des richtungsweisenden Textes „Manifest der kommunistischen Partei“ auf der Bühne des Wuppertaler Opernhaus
  • Tanzlern-Video der „Roten Socken“
  • virtueller Besuch der Ausstellung „Mensch Engels!“ der Stadtbibliothek Wuppertal
  • Online-Lesungen aus dem Friedrich Engels-Roman "Und morgen eine neue Welt"
  • alle eingereichten Essays zu dem Wettbewerb der börse "Friedrich Engels - vorgestern, gestern, morgen?"
  • Podcasts der Politischen Runde der Bergischen VHS sowie der Veranstaltungsreihe „Engels neu denken“
  • (Video-)Einblicke in das Projekt „when robots make art“ des Wuppertaler Bildhauers Eckehard Lowisch

Aktuelle Informationen zu Engels2020 gibt es online unter: www.engels2020.de

 

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