Bund fördert MIK Frühindustrialisierung mit 2,5 Mio. Euro

Erfreuliche Nachrichten aus Berlin: Die neue Dauerausstellung im Museumsstandort MIK Frühindustrialisierung wird mit 2,5 Millionen Euro vom Bund gefördert. Die Entscheidung ist kürzlich in der Haushaltsausschusssitzung des Bundestages getroffen worden. Neben der neuen Dauerausstellung zur Geschichte der Frühindustrialisierung sollen die Gelder zudem in die bauliche Ertüchtigung der Museumsgebäude Remise und Kannegießersche Fabrik investiert werden.

Erfreuliche Nachrichten aus Berlin: Die neue Dauerausstellung im Museumsstandort MIK Frühindustrialisierung wird mit 2,5 Millionen Euro vom Bund gefördert. Die Entscheidung ist kürzlich in der Haushaltsausschusssitzung des Bundestages getroffen worden. Neben der neuen Dauerausstellung zur Geschichte der Frühindustrialisierung sollen die Gelder zudem in die bauliche Ertüchtigung der Museumsgebäude Remise und Kannegießersche Fabrik investiert werden.

„Das sind hervorragende Nachrichten für den Museumsstandort Wuppertal. Das MIK Frühindustrialisierung soll als industrie- und sozialgeschichtliches Museum die frühe Entwicklung der Industrie im Wuppertal mit ihren technik-, sozial-, wirtschafts- und mentalitätsgeschichtlichen Facetten zeigen. Der Museumsbesucher lernt das Wuppertal als frühe industrielle Pionierregion Deutschlands kennen, als ein Labor und Vorreiter der europäischen Moderne“, blickt Kulturdezernent Matthias Nocke in die Zukunft. „Damit ist unsere Zielsetzung, nach dem Engelsjahr eine rundum erneuerte Dauerausstellung in einem modernen Museum für Stadtgeschichte und Industriekultur präsentieren zu können, überzeugend erreicht worden“, stellt Kulturdezernent Nocke fest.

„2,5 Millionen Euro für investive Maßnahmen und eine neue Dauerausstellung sind ein klares Bekenntnis für das MIK. Es zeigt, dass der Erhalt unserer industriellen Erinnerung und Tradition, die zeitgemäße museumspädagogische Begleitung und das Engagement der Stadtgesellschaft auch über das Engels-Jubiläumsjahr hinaus gewürdigt und gefestigt wird. Das Museum für Industriekultur wird seinen Platz in unserer Stadt damit ausbauen und stärken können und bundesweit zu einer Anlaufstelle für das Erinnern und das Erleben der frühindustriellen Gesellschaft werden“, freut sich Helge Lindh, Wuppertaler Bundestagsabgeordneten und Vorstandsmitglied des Fördervereins Historisches Zentrum e.V.

Neben der Modernisierung der Ausstellung und des museumspädagogischen Konzeptes stehen insbesondere bauliche Sanierungsmaßnahmen innerhalb der betroffenen Gebäudeteile im Fokus. Sowohl Remise als auch Kannegießersche Fabrik sollen in Zukunft in allen Ausstellungs- und Veranstaltungsbereichen barrierefrei zugänglich sein. Wichtige Bestandteile des Ausstellungskonzeptes umfassen unter anderem alternative mediale Vermittlungstechniken. Dazu zählen sensorisch-haptische Angebote ebenso wie die Verwendung unterschiedlicher Textformen (leichte Sprache, Gebärdensprache, Blindenschrift). Die Ausstellungseinbauten werden unterfahrbar gestaltet, das Raumkonzept wird eine besucherfreundliche Wegeführung sowie den besonderen Platzbedarf für bestimmte Personengruppen (z.B. Rollstuhlfahrer oder Nutzer von Rollatoren) berücksichtigen.

Zusammen mit dem benachbarten MIK Engels-Haus ist das MIK Frühindustrialisierung ein internationaler Anziehungspunkt: sowohl für regionalen und nationalen Tourismus als auch als Anlaufstelle für chinesische Besucher aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Diese wichtige touristische Attraktion Wuppertals wird durch die Bundesförderung langfristig gestärkt. „Ich freue mich besonders darüber, dass mit der Bundesförderung auch die nationale Relevanz des MIK Frühindustrialisierung bestätigt wurde“, sagt Dr. Lars Bluma, Leiter des Zentrums für Stadtgeschichte und Industriekultur.

Details anzeigen

Online-Formate zum 200. Geburtstag Engels'

Der Schirmherr des Engelsjahres, Ministerpräsident Armin Laschet, Oberbürgermeister Uwe Schneidewind sowie 200 Wuppertalerinnen und Wuppertaler: Sie alle gratulieren Friedrich Engels am Samstag, 28. November 2020, zu seinem 200. Geburtstag. Das Jubiläum des berühmtesten Sohnes der Stadt Wuppertal wird mit zahlreichen Formaten auf www.engels2020.de virtuell gefeiert!

Der Schirmherr des Engelsjahres, Ministerpräsident Armin Laschet, Oberbürgermeister Uwe Schneidewind sowie 200 Wuppertalerinnen und Wuppertaler: Sie alle gratulieren Friedrich Engels am Samstag, 28. November 2020, zu seinem 200. Geburtstag. Das Jubiläum des berühmtesten Sohnes der Stadt Wuppertal wird mit zahlreichen Formaten virtuell gefeiert!

Schirmherr Armin Laschet würdigt in seinem Grußwort, das am 28. November 2020 auf www.engels2020.deveröffentlicht wird, Friedrich Engels als eine der prägenden Persönlichkeiten seiner Zeit und weit darüber hinaus. Auch Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind hebt in seiner Video-Botschaft Friedrich Engels als eine der facettenreichsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts hervor, über deren Wirken noch heute rege diskutiert wird. Als weiteres Digital-Format bietet ein virtueller Rundgang einen ersten Einblick in das frisch sanierte Engels-Haus. Auch das partizipative Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS ist vorerst virtuell erlebbar: Hinter jedem der 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen verbirgt sich ein Geburtstagsgruß und eine persönliche Botschaft der/des Abgelichteten an Friedrich Engels – ein Klick auf das jeweilige Porträtfoto genügt. Alle virtuellen Formate sind ab dem 28. November 2020 auf www.engels2020.de zu finden und bleiben auch über das Engelsjahr hinaus abrufbar.

Globale Kapitalismuskritik, zunehmende Ausbeutung von Mensch und Natur, soziale Frage: Mit all diesen – immer noch brandaktuellen – Themen hat sich Friedrich Engels zu Lebzeiten beschäftigt. Welche bedeutende Rolle Friedrich Engels und seine Thesen heute noch haben, zeigen die vielfältigen Formate des Engelsjahres. Von Ausstellungen und Aktionskunst über Theater und Musik bis hin zu Kongressen und Stadtführungen: Die Themenbreite der Veranstaltungen ist vielseitig – genau so vielseitig wie Friedrich Engels selbst.

Wiedereröffnung des Engels-Hauses Anfang 2021

Die Wiedereröffnung des umfangreich restaurierten Engels-Hauses und die damit verbundene Enthüllung des internationalen Kunstprojektes INSIDE OUT ENGELS – die Frontfassade des historischen Gebäudes soll mit einem imposanten, 10 mal 16 Meter großen Banner mit 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen verhüllt werden – findet Anfang 2021 statt. Daran ist die Hoffnung geknüpft, dass im nächsten Jahr möglichst viele Bürger*innen an dem feierlichen Ereignis teilnehmen können.

Engels2020 digital

Damit der November zwar kontaktfrei, aber nicht Engels-frei bleibt, haben zahlreiche Engels2020-Akteure ihre Formate in die digitale Welt verlegt. Auf der Engels2020-Website werden alle virtuellen Formate in den Rubriken „Engels live“, „Engels sehen“, „Engels lesen“ und „Engels hören“ gebündelt und ständig erweitert: digital.engels2020.de

Zu den vielfältigen Formaten zählen unter anderem Videos von der Engels-Lichtinstallation und filmische Einblicke in das Projekt „when robots make art“ des Wuppertaler Bildhauers Eckehard Lowisch, Dokumentarfilme über die drei Engels-Wandbilder sowie über die Bedeutung der Arbeit für das Leben. Weitere Formate sind Podcasts der Politischen Runde der Bergischen VHS und Online-Lesungen – darunter befindet sich auch der Beitrag des Wuppertaler Schauspielers Olaf Reitz, der das „Manifest der kommunistischen Partei“ liest. Das umfangreiche Angebot wird ergänzt durch eine Online-Podiumsdiskussion zur sozialen Frage, einen virtuellen Besuch der Ausstellung „Mensch Engels!“, ein Tanzlern-Video der „Roten Socken“ und die Engels2020-Hotline: Unter der Nummer 0202/251 858 18 ist Friedrich Engels für Anrufer Tag und Nacht erreichbar.

Aktuelle Informationen zu Engels2020 gibt es online unter: www.engels2020.de

Details anzeigen

Online-Podiumsdiskussion über die soziale Frage

Können wir heute die solziale Frage so klar benennen, wie es Friedrich Engels tat? MIK Leiter Dr. Lars Bluma ging zusammen mit den Diskutant*innen Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) und Dr. Natalie Grimm, (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen) dieser Frage aus sozialethischer, historischer und soziologischer Sicht nach. Zu sehen ist die Online-Podiumsdiskusion "Die Soziale Frage in der Krise!? 200 Jahre Friedrich Engels" auf dem YouTube-Kanal der Evangelische Akademie im Rheinland.

Details anzeigen

Wiedereröffnung des Engels-Hauses wird verschoben

Die eigentlich für den 28. November 2020 geplante Wiedereröffnung des Engels-Hauses und die damit verbundene Enthüllung des Kunstprojektes INSEID OUT ENGELS muss ins nächste Jahr verschoben werden.

Die Corona-Pandemie und die aktuellen Kontakteinschränkungen wir-ken sich auch auf das Engelsjahr 2020 aus:
Alle Präsenztermine, die für den 200. Geburtstag von Friedrich Engels am 28. November 2020 ge-plant waren, müssen leider abgesagt werden.
Dies betrifft die Wiederer-öffnung des umfangreich sanierten Engels-Hauses mit dem internatio-nalen Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS, das Bürgerfest im Engelsgarten sowie die Abendveranstaltung im Opernhaus.
Doch der 200. Geburtstag des berühmtesten Sohnes der Stadt Wuppertal wird trotzdem gefeiert:
Dafür wurden extra virtuelle Formate entwickelt.

So sind beispielsweise ein virtueller Rundgang durch das frisch sanierte Engels-Haus mit der neu installierten Dauerausstellung sowie Video-Geburtstagsgrüße geplant.
Auch das partizipative Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS wird am 28. November vorerst virtuell zu sehen sein: Das Banner mit den 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen wird auf engels2020.de veröffentlicht.
Hinter jedem der 200 Porträtfo-tos verbirgt sich ein Geburtstagsgruß und eine persönliche Botschaft der/des Abgelichteten an Friedrich Engels – ein Klick auf das jeweilige Porträtfoto genügt.
Die Fotos und Videos sind ab dem 28. November 2020 auf engels2020.de zu finden und bleiben auch über das Engelsjahr hinaus abrufbar.
Die eigentlich für den 28. November 2020 geplante Wiedereröffnung des Engels-Hauses und die damit verbundene Enthüllung des Kunstpro-jektes INSIDE OUT ENGELS – die Frontfassade des historischen Gebäudes soll mit einem imposanten, 10 mal 16 Meter großen Banner mit 200
Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen verhüllt werden – muss ins nächste Jahr verschoben werden.
Daran ist die Hoffnung geknüpft, dass dann möglichst viele Bürger*innen an dem feierlichen Ereignis teilnehmen können.
Da bereits während des Lockdowns im Frühjahr und nun auch in der aktuellen Corona-Phase mehrere Engels2020-Veranstaltungsformate ins nächste Jahr verschoben werden mussten, wird das Projektbüro Engels2020 in den kommenden Wochen eine neue Dra-maturgie für das Jahr 2021 erarbeiten.
Engels2020 digital
Damit der November zwar kontaktfrei, aber nicht Engels-frei bleibt, haben zahlreiche Engels2020-Akteure ihre Formate in die digitale Welt verlegt.
Auf der Engels2020-Website werden alle virtuellen Formate gebündelt und ständig erweitert:
https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/meldungen/digitale-angebote-in-corona-zeiten.php

Zu den digitalen Inhalten zählen unter anderem:
 90-minütiger Dokumentarfilm des Medienprojektes über die Bedeutung der Ar-beit für das Leben
 Online-Lesung des Wuppertaler Schauspielers Olaf Reitz des richtungsweisenden Textes „Manifest der kommunistischen Partei“ auf der Bühne des Wuppertaler Opernhaus
 Tanzlern-Video der „Roten Socken“
 virtueller Besuch der Ausstellung „Mensch Engels!“ der Stadtbibliothek Wupper-tal
 Online-Lesungen aus dem Friedrich Engels-Roman "Und morgen eine neue Welt"
 alle eingereichten Essays zu dem Wettbewerb der börse "Friedrich Engels - vor-gestern, gestern, morgen?"
 Podcasts der Politischen Runde der Bergischen VHS sowie der Veranstaltungs-reihe „Engels neu denken“
 (Video-)Einblicke in das Projekt „when robots make art“ des Wuppertaler Bild-hauers Eckehard Lowisch

Aktuelle Informationen zu Engels2020 gibt es online unter: www.engels2020.de

Details anzeigen

Aktuelle Infos zu Corona

Die aktuelle Corona-Pandemie wirkt sich auch auf das MIK Museum Industriekultur Wuppertal aus: 

Kontor 91: Die ursprünglich für Donnerstag, 29. Oktober 2020, geplante Wiedereröffnung des Kontor 91 (Werth 91, 42275 Wuppertal) wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Ab wann die Sonderausstellung " Blick in die Vergangenheit - Wuppertal auf historische Fotografien" besucht werden kann, wird noch bekannt gegeben.

Engelspavillon: Ab Montag, 2. November 2020, bleibt der Engelspavillon bis auf weiteres geschlossen.

Engels-Stadtfürungstermine: Die November-Termine für die Engels-Stadtfürungstermine müssen leider ausfallen.

Veranstalltungsreihe "Engels neu denken": Die für den 29. Oktober 2020 geplante Veranstaltung "Kapitalismus, Globalisierung und nachhaltige Entwicklung" der Reihe "Engels neu denken" wir verschoben. Sobald ein neuer Termin feststeht, wird er hier bekannt gegeben.

Kontor 91: Die ursprünglich für Donnerstag, 29. Oktober 2020, geplante Wiedereröffnung des Kontor 91 (Werth 91, 42275 Wuppertal) wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Ab wann die Sonderausstellung " Blick in die Vergangenheit - Wuppertal auf historische Fotografien" besucht werden kann, wird noch bekannt gegeben.

Engelspavillon: Ab Montag, 2. November 2020, bleibt der Engelspavillon bis auf weiteres geschlossen.

Engels-Stadtfürungstermine: Die November-Termine für die Engels-Stadtfürungstermine müssen leider ausfallen.

Veranstalltungsreihe "Engels neu denken": Die für den 29. Oktober 2020 geplante Veranstaltung "Kapitalismus, Globalisierung und nachhaltige Entwicklung" der Reihe "Engels neu denken" wir verschoben. Sobald ein neuer Termin feststeht, wird er hier bekannt gegeben.

Wir halten Sie auf der MIK-Homepage (www.mik-wuppertal.de) auf dem Laufenden, sobald es neue Entwicklungen bezüglich der Abstands- und Hygieneregeln während der Corona-Pandemie gibt, die sich auf das MIK Museum Industriekultur Wuppertal auswirken.

Details anzeigen
Top